Am Donnerstag den 29.10.09 machte ich mich noch mal alleine auf den Weg ins Tessin. Ich hatte geplant vor dem Winter das Cheminee noch fertig zu stellen und einige andere Löcher und Risse in den Wänden neu zu verputzen und zu streichen. Mit etlichen Kilo Material kam ich am abend im dunkeln auf dem Parkplatz an. Ich war froh dass ich mit meiner kleinen Taschenlampe und dem schweren Rucksack endlich das Sunnehüsli erreichte. Es war kalt geworden, also musst ich erstmal Holz holen und anfeuern. Ich war erschöpft von der anstrengenden Fahrt über den St. Bernadino und richtete mir bald mein Bettchen, denn ich wollte ja am nächsten Tag einiges leisten.
Der Freitag begann mit freundlichem Wetter, es war kalt aber sehr sonnig, und ich war motiviert. Mit meinem Rucksack machte ich mich auf den Weg zum Auto und holte das restliche Material sowie auch einige Lebensmittel. Mit drei schweren Chamotte-Steinen zusätzlich stieg ich wieder auf.
Im Sunnehüsli angekommen begann ich gleich das Cheminee fertig zu stellen, ich merkte aber bald dass ich doch trotz allen Berechnungen zu wenig Chamotte-Zement dabei hatte, also nahm ich den schweren Fäustel aus dem Keller und zerkleinerte die alten kaputten Chamotte-Steine zu feinem Chamotte-Sand. Mit Gips und Quarzsand vermischt ergab dies einen wunderbaren Füllzement um all die vielen Hohlräume aufzufüllen.
Die drei neuen Chamotte-Steine benutzte ich als Grundlage für die Feuerstelle, anschliessend wurde alles mit 1500°C beständigen Chamotte -Zement ausgegossen und ein sauberer Glattstrich ergab dann schlussendlich die neue Feuerstelle. Um das ganze in der Front zu stabilisieren verschaffte ich noch alte defekte Fliessen die noch eine saubere und intakte Vorderseite besassen. Gegen abend war das meiste erledigt und ich musste nur noch warten bis alles ausgehärtet war, denn dann konnte ich das Cheminee in Betrieb nehmen und schauen ob es auch wirklich funktioniert.
Samstag war es geworden, und ich genoss etwas den Herbst auf der Alp, ich machte mich auf den Weg zum Steinmännle, im Tal war Hochnebel angesagt und auf der Alp war strahlend blauer Himmel. Über der Magadino-Ebene wälzte sich der Nebel durchs Tal. Den Lago Maggiore sah ich gar nicht und es war schade um die tolle Aussicht auf über 1100 m.ü.M.
Aber ich hatte die Gelegenheit noch einige Äpfel dort zu ernten die jetzt gerade im Kachelofen liegen um daraus Dörräpfel zu machen.
Am Abend freute ich mich darauf das Cheminee in Betrieb nehmen zu können, und ich heizte ordentlich ein, um zu sehen ob es auch in Zukunft gut funktionieren wird. Und es brannte und der Rauch zog gut ab, also kann man in Zukunft auch dort wieder für wohlige Wärme sorgen und ich war stolz dass alles so funktionierte wie ich mir es erhofft habe.

1.Bild: Blick von der neuen Strasse zum Steinmännle
2.Bild: Das Steinmännle, steht da wie eine Eins, und das seit Jahren
3.Bild: Unser neues funktionierendes Cheminee
Der Freitag begann mit freundlichem Wetter, es war kalt aber sehr sonnig, und ich war motiviert. Mit meinem Rucksack machte ich mich auf den Weg zum Auto und holte das restliche Material sowie auch einige Lebensmittel. Mit drei schweren Chamotte-Steinen zusätzlich stieg ich wieder auf.
Im Sunnehüsli angekommen begann ich gleich das Cheminee fertig zu stellen, ich merkte aber bald dass ich doch trotz allen Berechnungen zu wenig Chamotte-Zement dabei hatte, also nahm ich den schweren Fäustel aus dem Keller und zerkleinerte die alten kaputten Chamotte-Steine zu feinem Chamotte-Sand. Mit Gips und Quarzsand vermischt ergab dies einen wunderbaren Füllzement um all die vielen Hohlräume aufzufüllen.
Aber ich hatte die Gelegenheit noch einige Äpfel dort zu ernten die jetzt gerade im Kachelofen liegen um daraus Dörräpfel zu machen.
Am Abend freute ich mich darauf das Cheminee in Betrieb nehmen zu können, und ich heizte ordentlich ein, um zu sehen ob es auch in Zukunft gut funktionieren wird. Und es brannte und der Rauch zog gut ab, also kann man in Zukunft auch dort wieder für wohlige Wärme sorgen und ich war stolz dass alles so funktionierte wie ich mir es erhofft habe.
1.Bild: Blick von der neuen Strasse zum Steinmännle
2.Bild: Das Steinmännle, steht da wie eine Eins, und das seit Jahren
3.Bild: Unser neues funktionierendes Cheminee
Am Sonntag machte ich mich noch einmal auf den Weg in Richtung Alp Mognone, kurz vor meinem Ziel zog es zu und ich sah die Hand vor meinen Augen nicht mehr, ich beschloss wieder Abzusteigen, da ich für diese Witterung denkbar schlechtes Schuhwerk und auch sonst zu wenig warme Kleidung mit dabei hatte. Schade, es wäre sicher ein toller Nachmittag geworden, aber wenn das Wetter so umschlägt muss man abwägen was wichtiger ist, schliesslich war es ja schon November und die Möglichkeit dass es plötzlich schneit war sehr gross. Ich machte mir noch einen gemütlichen Sonntag Nachmittag und kochte mir was feines, den Abend beschloss ich mit einem feienm Grappa und gemütlichen Stunden mit DRS1 und Schnitzereien.

1.Bild: Wegweiser in Richtung Mognone
2.Bild: Die neue Strasse
3.Bild: Abendliche Stimmung über der Magadino-Ebene
1.Bild: Wegweiser in Richtung Mognone
2.Bild: Die neue Strasse
3.Bild: Abendliche Stimmung über der Magadino-Ebene
Der Montag begann mit grusigem und kaltem Regenwetter, sehr ungemütlich war die Situation, ich wollte eigentlich heute wieder nach Hause fahren aber das Wetter hat mich noch einen Tag ausharren lassen, denn die Prognosen für den nächsten Tag waren bedeutend besser, aber mit der Möglichkeit, dass es evtl. schneien wird. Ich schnappte mir ein Buch und machte es mir im Sunnehüsli gemütlich.
Es ist kalt geworden und es machte mit schlechter Ausrüstung nicht mehr so viel Spass hier oben zu sein, vor allem lag mir der Gedanke im Magen, dass ich bei Schnee den Berg verlassen musste, dies wäre fatal gewesen. Aber als ich abends mit Christina telefonierte, bestätigte sie mir den Temperaturanstieg für Dienstag und ich war froh dass ich bei gutem Wetter die Heimreise antreten konnte. Der Tag verstrich im nu, und ich musste ordentlich heizen um nicht zu frieren, es hatte gerade mal noch 6°C, das war schon sehr kalt. Das Sunnehüsli war aber wohlig warm, da ich die Tage zuvor diverse Kältebrücken zwischen Balken und Mauerwerk verputzt habe, man merkte dass es nicht mehr so stark abkühlte in der Nacht.
Der Dienstag begrüsste mich mit Sonne pur, blauer Himmel und ein Tag im
Spätherbst wie er im Buche stand. Eigentlich bereute ich etwas dass ich wieder gehen musste, aber die Prognosen sagten eine Schneefallgrenze auf 800m vorraus, also quasi Zeit zu gehen, und vor allem erwarteten mich zu Hause Christina und Fabian sehnsüchtig.
Der Schnee lag an den Nachbarhängen schon verdächtig tief und für mich war es an der Zeit die Alp für den Winter parat zu machen und den den Weg ins Tal in Angriff zu nehmen. Ein letzter Blick in Richtung Lago Maggiore und ein wenig Wehmut liessen mich noch eine Weile auf dem Felsen der Monti della Costa verweilen. Der Schnee lag wie Puderzucker auf den Gipfeln und es war ein prächtiger anblick. So endet meine Mission für dieses Jahr auf der Alp und ich fre
ue mich aufs Frühjahr, um dann wieder den Frieden und die Natur hier oben geniessen zu können.
Dies wird wohl der letzte aktive Eintrag in diesem Jahr hier sein, wenn es die Witterung zulässt dann werden wir Silvester hier oben verbringen, aber das Hängt ganz von den Schneeverhältnissen ab. Ich freue mich auf ein neues Jahr mit dem Sunnehüsli und beende hiermit vorerst meine Einträge und wünsche allen Lesern einen gediegenen Jahresabschluss und einen guten Start in das nächste Jahr.
Der Dienstag begrüsste mich mit Sonne pur, blauer Himmel und ein Tag im
Der Schnee lag an den Nachbarhängen schon verdächtig tief und für mich war es an der Zeit die Alp für den Winter parat zu machen und den den Weg ins Tal in Angriff zu nehmen. Ein letzter Blick in Richtung Lago Maggiore und ein wenig Wehmut liessen mich noch eine Weile auf dem Felsen der Monti della Costa verweilen. Der Schnee lag wie Puderzucker auf den Gipfeln und es war ein prächtiger anblick. So endet meine Mission für dieses Jahr auf der Alp und ich fre
Dies wird wohl der letzte aktive Eintrag in diesem Jahr hier sein, wenn es die Witterung zulässt dann werden wir Silvester hier oben verbringen, aber das Hängt ganz von den Schneeverhältnissen ab. Ich freue mich auf ein neues Jahr mit dem Sunnehüsli und beende hiermit vorerst meine Einträge und wünsche allen Lesern einen gediegenen Jahresabschluss und einen guten Start in das nächste Jahr.