Montag, 26. Oktober 2009

Sanierungsarbeiten Herbst 2009

Am 22. Oktober fuhren Christina und ich wieder einmal ins Tessin zu unserem neuen Schmuckstück. Fabian konnte leider nicht mit, denn er hatte ja schon wieder Schule. Nach einer unstressigen Fahrt kamen wir gegen 15 Uhr in Sementina an. Beladen mit 40 Kilo Mörtel und 20 Kilo Gips erklommen wir die Alp. Feuchtes Wetter war angesagt aber es versprach besser zu werden. Wir bezogen das Sunnehüsli und widmeten uns dem Brunnen um Wasser zu holen und dann feuerten wir erstmal richtig an, es war frisch geworden. Der Herbst zeigte sich sehr ungemütlich. Es wurde schon abend und wir kochten uns erstmal feine Spaghetti mit Thunfischsosse. Zur Feier des Tages mussten dann noch einige Grappas herhalten. Am nächsten Tag, Freitag, war arbeiten angesagt. Ich schnappte mir erstmal die Motorsäge und zerlegte eine mittelgrosse Birke, die dann doch mehr Körpereinsatz erforderte als zuerst angenommen, dann streikte die Motorsäge und das Beil kam zum Einsatz. Christina befreite den Hang inzwischen von Dornen und jungen Birken, die wachsen so zahlreich, dass wir in 10 Jahren einen neuen Birkenhein dort stehen haben werden, wenn man ihnen nicht rechtzeitig zu Leibe rückt. Mit gut einem Ster Holz habe ich den Vorrat wieder etwas angefüllt. Der Tag ging schnell vorbei, und wir freuten uns auf den Abend mit feiner Polenta Dörrbohnen und Zwiebeln. Der Abend klang gemütlich mit DRS1 und Wein aus und wir fielen bald Hundemüde ins Bett.

Am Samstag nahm ich mir das Sunnehüsli vor. Über dem Cheminee am Ofenrohr bröckelte der Putz von den Wänden, mit 20 Kilo Mörtel besserte ich die maladen Stellen sorgfältig aus. Einige Löcher am Mauerwerk und etliche Kältebrücken wurden dabei auch gleich eliminiert.
Ich glaube nicht dass nun noch eine Maus ein Schlupfloch ins innere finden wird!
Abends schwang ich dann den Kochlöffel und ich kochte uns Reis mit Zuccetti, Pepperoni und Auberginen.


Und schon war wieder Sonntag, eigentlich sollte man einen solchen herrlichen Tag nicht mit Arbeit verbringen, aber wir hatten noch einiges zu erledigen bevor es wieder in die kalte Ostschweiz ging.
Das offene Cheminee wurde noch vorbereitet um die Feuerstelle beim nächsten Besuch mit Chamotte auszugiessen, damit man dieses auch wieder in Betrieb nehmen kann, und zum andern soll ein ausgiessen verhindern dass über das Kamin Wasser in den Keller fliessen kann.
Die Grundlage bieten 8 schwere Chamotte-Steine, damit das ganze nicht schon nach den ersten Feuern auseinanderbröckelt.
Christina hat in den Tagen im Keller gewütet, geputzt und umgestellt, jetzt hat man wieder viel mehr Platz. Den Tisch kann man jetzt gut als Werkbank oder Ablagefläche benutzen, und es ist genug Raum um auch Rucksäcke und Kleider dort unterzubringen.

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bellissimo monte. :-)
Saluti da http://www.ti360.org